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Crawl-Budget

Definition

Das Crawl-Budget ist die Menge an URLs, die der Googlebot auf einer Website crawlen kann und will. Google nennt es Crawling-Budget und leitet es aus dem Crawling-Kapazitätslimit ab, also der Last, die der Server verträgt, und aus dem Crawling-Bedarf, also dem Interesse von Google an den Inhalten. Eine Rolle spielt es vor allem für sehr große und häufig aktualisierte Websites.

Was ist das Crawl-Budget bei Google?

Das Crawl-Budget beschreibt, wie viel Zeit und Ressourcen Google für das Crawling einer einzelnen Website aufwendet. Begrenzt sind beide laut Google, weil das Web zu groß ist, um jede öffentlich zugängliche URL zu erfassen. Die Zuteilung je Website definiert Google in seiner deutschen Dokumentation als Crawling-Budget, in der Fachsprache heißt sie meist Crawl-Budget oder englisch crawl budget.

Als Website gilt für die Crawler von Google ein einzelner Hostname. Die Adressen www.example.com und ratgeber.example.com haben also getrennte Crawl-Budgets, obwohl sie zur selben Domain gehören. Eine feste Zahl, die Google einer Website zuteilt und mitteilt, gibt es nicht. Das Crawl-Budget regelt außerdem nur, was Google abruft. Ob eine gecrawlte Seite in den Index kommt, entscheidet Google erst danach, wenn es die Seite bewertet und Duplikate zusammengefasst hat.

Wann ist das Crawl-Budget für SEO relevant?

Für die SEO wird das Crawl-Budget relevant, wenn eine Website mehr URLs hat oder sich häufiger ändert, als der Googlebot zeitnah abrufen kann. Google richtet seinen Leitfaden zur Optimierung des Crawling-Budgets an drei Arten von Websites.

Die Zahlen sind laut Google ungefähre Werte zur Einordnung und keine Grenzwerte. In der Finanzbranche können etwa Vergleichsportale mit vielen Filterseiten und täglich wechselnden Konditionen solche Größen erreichen. Auch kleinere Websites können betroffen sein, wenn ihre Software Seiten automatisch über URL-Parameter erzeugt, worauf Google schon 2017 hinwies.

Muss sich eine kleine Website um das Crawl-Budget kümmern?

Eine kleine Website muss sich in der Regel nicht um das Crawl-Budget kümmern. Werden neue Seiten am Tag ihrer Veröffentlichung gecrawlt, ist das Budget laut Google kein Thema, und Websites mit weniger als ein paar Tausend URLs werden meist effizient gecrawlt. Den Bericht zur Crawling-Statistik brauchen Websites mit weniger als 1.000 Seiten laut Search-Console-Hilfe wahrscheinlich nicht. Für die Google-Suche reicht es laut Google, die Sitemap aktuell zu halten und regelmäßig den Bericht zur Seitenindexierung zu prüfen.

Kleine Websites werden auch nicht seltener gecrawlt als große. Stellt eine Website wichtige Inhalte bereit, die sich häufig ändern, crawlt Google sie laut eigener Aussage unabhängig von ihrer Größe häufig. Bleiben wichtige Seiten trotzdem ungecrawlt, liegt das laut Google daran, dass Google sie nicht kennt, dass sie blockiert sind, dass der Server nicht zuverlässig erreichbar ist oder dass Google den Server nicht überlasten will.

Crawl-Rate und Crawl-Bedarf

Das Crawl-Budget ergibt sich aus der Crawl-Rate, die festlegt, wie viel der Googlebot crawlen kann, und dem Crawl-Bedarf, der festlegt, wie viel Google crawlen will. In Googles Dokumentation heißen beide Größen Crawling-Kapazitätslimit und Crawling-Bedarf. Ist der Bedarf gering, crawlt Google eine Website laut Dokumentation auch dann weniger, wenn das Kapazitätslimit noch nicht erreicht ist.

Das Budget umfasst, was Google crawlen kann und will · zwei Größen je Hostname
Crawl-Rate
Crawling-Kapazitätslimit
Wie viel kann Google crawlen, ohne den Server zu überlasten?
Steigt bei
stabilen oder kürzeren Antwortzeiten, Latenz und Time to First Byte
Sinkt bei
langsamen Antworten, Serverfehlern (5xx) und dem Statuscode 429
Gilt für
alle Crawler von Google gemeinsam
Crawl-Bedarf
Crawling-Bedarf
Wie viel will Google crawlen?
Hängt ab von
wahrgenommenem URL-Inventar, Beliebtheit und Aktualität der Inhalte
Steigt bei
Ereignissen wie dem Umzug einer Website auf neue URLs
Gilt für
jeden Crawler einzeln, etwa Googlebot, AdsBot oder den Shopping-Crawler
Crawl-BudgetDie URLs, die Google auf einem Hostnamen crawlen kann und will. Bei geringem Bedarf crawlt Google weniger, auch wenn die Kapazität reicht.
Eigene Darstellung nach Google Crawling Infrastructure: Crawling-Budget optimieren (Stand 16.09.2026)

Crawl-Rate: was der Server verträgt

Die Crawl-Rate, bei Google Crawling-Kapazitätslimit oder Hostlast genannt, begrenzt die Gesamtzeit, die ein Server Verbindungen für Google offenhält. Dabei zählen die Zahl der parallelen Verbindungen und ihre Dauer. Jede Website startet laut Google mit demselben vorsichtigen Limit, das Google automatisch anhebt, solange die Website mehr Anfragen gut verkraftet. Bleiben Antwortzeiten, Latenz und Time to First Byte stabil oder sinken sie, steigt das Limit. Antwortet der Server langsamer, mit Serverfehlern (5xx) oder mit dem Statuscode 429 für zu viele Anfragen, sinkt es. Wie sich die Serverantwort beschleunigen lässt, beschreibt der Artikel zum Pagespeed.

Das Limit gilt für alle Crawler von Google zusammen. Ruft etwa AdsBot viele Ziele dynamischer Suchanzeigen ab, bleibt weniger Kapazität für den Googlebot. Crawler anderer Anbieter wie Bingbot oder die Bots von KI-Suchen rechnet Google nicht ein, sie belasten aber denselben Server.

Begrenzen lässt sich die Crawl-Rate in der Search Console seit dem 08.01.2024 nicht mehr. Der Googlebot verlangsamt laut Google fast sofort von selbst, wenn ein Server dauerhaft Fehler meldet oder deutlich langsamer antwortet. Im Notfall empfiehlt Google, Anfragen des Googlebots vorübergehend mit 503 oder 429 zu beantworten, aber höchstens etwa zwei Tage lang. Sonst verringert Google das Crawling dauerhaft und entfernt betroffene URLs aus dem Index.

Crawl-Bedarf: was Google crawlen will

Der Crawl-Bedarf (englisch crawl demand) beschreibt, wie viele URLs einer Website Google abrufen will. Beim Googlebot hängt er laut Google von Größe, Aktualisierungshäufigkeit, Seitenqualität und Relevanz einer Website im Vergleich zu anderen ab. Drei Faktoren lassen sich beeinflussen.

Ereignisse, die die ganze Website betreffen, steigern den Bedarf zusätzlich. Nach einem Umzug muss Google die Inhalte unter den neuen Adressen erneut verarbeiten. Jeder Google-Crawler hat außerdem einen eigenen Bedarf, AdsBot etwa bei dynamischen Anzeigenzielen und der Shopping-Crawler bei Produkten aus Merchant-Feeds.

Crawl-Tiefe und Klicktiefe

Die Crawl-Tiefe gibt an, wie vielen Links ein Crawler von der Startseite aus folgen muss, um eine Seite zu erreichen. Aus Sicht der Nutzer heißt dieselbe Zahl Klicktiefe. Eine Seite, die direkt von der Startseite verlinkt ist, hat die Tiefe 1. Die Startseite ist laut Google oft die wichtigste Seite einer Website, direkt von ihr verlinkte Seiten hält Google deshalb eventuell für wichtiger und crawlt sie häufiger. Ein höheres Ranking folgt daraus laut Google nicht.

Tief liegende Seiten entstehen vor allem in langen Listen. Blättert eine Paginierung nur über „Weiter“, wächst die Klicktiefe mit jeder Folgeseite um eins. Wie sich solche Wege verkürzen lassen, zeigen der Artikel zur Paginierung mit Sprunglinks und Unterkategorien und der Artikel zur internen Verlinkung mit einer flacheren Linkstruktur.

Crawl-Budget optimieren

Das Crawl-Budget optimiert, wer Google weniger überflüssige URLs anbietet, entfernte Seiten sauber abmeldet und den Server schnell antworten lässt. Aus Googles Leitfaden zur Optimierung ergeben sich dafür vor allem sieben Maßnahmen.

Mehr Crawl-Budget gibt es laut Google auf zwei Wegen. Meldet das URL-Prüftool Hostlast überschritten, stößt der Googlebot an die Grenze des Servers, dann helfen zusätzliche Serverressourcen. Langfristig zählt die Qualität, denn Google verteilt die Crawling-Ressourcen für die Suche unter anderem nach Beliebtheit, Nutzen und Einzigartigkeit der Inhalte. Durch Disallow frei gewordenes Budget gibt Google nur dann an andere Seiten, wenn die Website ihr Kapazitätslimit erreicht hatte. Zum vorübergehenden Umlenken des Budgets eignet sich die robots.txt deshalb nicht.

Filterseiten und Facettennavigation

Filterseiten führen Googles Liste der URLs mit geringem Mehrwert an, weil eine Facettennavigation mit URL-Parametern nahezu unbegrenzt viele Adressen erzeugen kann. Laut Google rufen Crawler meist sehr viele solcher URLs ab, bevor sie erkennen, dass diese nutzlos sind, und haben dann weniger Zeit für neue, nützliche Seiten. Für die SEO von Filterseiten empfiehlt Google zwei Wege. Ohne Engpass beim Crawling genügt für Filter- und Sortiervarianten der Canonical-Tag, wie ihn der Artikel zu Duplicate Content beschreibt. Binden Filter-URLs dagegen einen großen Teil der Crawling-Anfragen, ist die Disallow-Regel das wirksamere Mittel.

Beispiel: Filter eines Festgeld-Vergleichs

Ein fiktiver Festgeld-Vergleich unter example.com/festgeld bietet drei Filter, nämlich sechs Laufzeiten von 3 bis 60 Monaten, fünf Anlagebeträge von 5.000 bis 100.000 Euro und vier Sortierungen. Erzeugt jede Auswahl eine Adresse wie /festgeld?laufzeit=12&betrag=10000&sortierung=zins, entstehen aus einer einzigen Kategorieseite 6 × 5 × 4 = 120 Filter-URLs. Lassen sich Filter auch einzeln setzen, kommen weitere Kombinationen hinzu.

Welche Filter eine eigene, indexierbare URL verdienen, zeigt die Suchnachfrage. Laut einer KKP-Abfrage bei DataForSEO vom 05.10.2026 wird nach Laufzeiten oft gesucht, etwa 1.600-mal im Monat nach „festgeld 6 monate“ und 3.600-mal nach „festgeld 1 jahr“. Nach Anlagebeträgen wird kaum gesucht, nach „festgeld 10000 euro“ rund 50-mal, und für eine Sortierung liefert die Abfrage gar keinen Wert. Die sechs Laufzeiten erhalten deshalb eigene Landingpages mit festen Pfaden wie /festgeld/12-monate, auf die die Filterlinks direkt zeigen. Betrags- und Sortier-URLs nimmt eine Disallow-Regel aus dem Crawling.

Nach Laufzeiten wird oft gesucht, nach Beträgen kaum · Filter eines fiktiven Festgeld-Vergleichs, Suchanfragen je Monat in Deutschland
Filter Laufzeiteigene Landingpage
festgeld 3 monate590
festgeld 6 monate1.600
festgeld 1 jahr3.600
festgeld 2 jahre1.300
festgeld 3 jahre1.000
festgeld 5 jahre720
Filter AnlagebetragDisallow
festgeld 5000 euro20
festgeld 10000 euro50
festgeld 25000 eurokein Wert
festgeld 50000 euro170
festgeld 100.000 euro70
Filter SortierungDisallow
festgeld nach zins sortiertkein Wert
Eigene Darstellung · Vergleich fiktiv (example.com) · Suchvolumen: DataForSEO, Google Ads Search Volume, Deutschland, Durchschnitt der letzten 12 Monate, abgerufen 05.10.2026 · „kein Wert“: die Abfrage lieferte kein Suchvolumen · „festgeld 50000 euro“: Durchschnitt durch einen Ausreißer im Juni 2026 (1.900) geprägt, sonst 10 bis 30 je Monat

Die zugehörige robots.txt schließt alle URLs aus, die einen Betrags- oder Sortierparameter enthalten. Das Muster folgt Googles Beispiel für Facettennavigation.

User-agent: *
Disallow: /*?*betrag=
Disallow: /*?*sortierung=

Statt 120 und mehr Filter-URLs je Kategorie crawlt der Googlebot damit die Kategorieseite, die sechs Laufzeit-Seiten und deren Folgeseiten. Folgeseiten wie ?seite=2 bleiben crawlbar, damit Google alle Angebote findet. Newsletter-Links mit Tracking-Parametern betrifft die Regel nicht, sie bündelt weiter der Canonical-Tag der Zielseite.

Crawl-Budget überwachen

Überwacht wird das Crawl-Budget mit dem Bericht Crawling-Statistik der Google Search Console und bei großen Websites zusätzlich mit den Server-Logfiles. Der Bericht steht in den Einstellungen einer Property, aber nur für Properties auf Stammebene, also für Domain-Properties oder URL-Präfixe wie https://example.com. Eine Zahl für das Crawl-Budget nennt er nicht, aber er zeigt mit vier Kennzahlen, wie viel Google tatsächlich crawlt.

Darunter schlüsselt der Bericht die Anfragen nach Antwort, Dateityp, Crawling-Zweck und Googlebot-Typ auf. Der Zweck trennt Erkennung, das erste Crawlen einer URL, von Aktualisierung, dem erneuten Crawlen bekannter Seiten. Ein Klick auf eine Zeile zeigt Beispiel-URLs, etwa für Weiterleitungen oder Serverfehler.

Steigt die Reaktionszeit, crawlt Google weniger · Bericht „Crawling-Statistik“, vier Kennzahlen mit Lesehilfe, schematisch
Aufschlüsselungnach Antwortnach Dateitypnach Crawling-Zwecknach Googlebot-Typ
Eigene Darstellung nach Search-Console-Hilfe: Bericht „Crawling-Statistik“ (abgerufen 05.10.2026), Google Search Central Blog: Neue und verbesserte Crawling-Statistiken (24.11.2020) und Google Crawling Infrastructure: Crawling-Budget optimieren (Stand 16.09.2026) · Schema ohne Messwerte

Anzeichen für ein zu niedriges Crawl-Budget

Ein zu niedriges Crawl-Budget zeigt sich daran, dass Google wichtige neue oder geänderte Seiten nicht in angemessener Zeit crawlt. Bei den meisten Websites dauert es laut Google einige Tage, bis neue Seiten bemerkt werden, mit einem Crawl am selben Tag ist nur bei Nachrichtenseiten und ähnlich zeitkritischen Inhalten zu rechnen. Vier Anzeichen sprechen für einen Engpass.

Nicht jedes Indexierungsproblem ist ein Budgetproblem. Seiten im Status Gecrawlt – zurzeit nicht indexiert hat Google bereits abgerufen. Dort entscheidet nicht das Crawling, sondern die Bewertung des Inhalts.

Crawl-Budget mit Logfiles analysieren

Logfiles zeigen für jede URL, ob und wann der Googlebot sie abgerufen hat. Den Crawling-Verlauf der Search Console kann man laut Google dagegen nicht nach URL oder Pfad filtern. Für eine Crawl-Log-Analyse wird das Server-Log auf Anfragen des Googlebots gefiltert und nach Pfaden ausgezählt. Für ein Apache- oder Nginx-Log im verbreiteten Combined-Format genügt dafür eine Befehlszeile, die die 20 am häufigsten abgerufenen Pfade auflistet.

grep "Googlebot" access.log \
  | awk '{print $7}' \
  | sort | uniq -c | sort -rn | head -20

Weil sich der User-Agent fälschen lässt, gehören in eine belastbare Auswertung nur Zugriffe, deren IP-Adresse tatsächlich zu Google gehört. Tools für die Logfile-Analyse und das laufende Monitoring taugen für das Crawl-Budget, wenn sie Googlebot-Zugriffe so verifizieren, URLs nach Mustern wie Verzeichnissen oder Parametern gruppieren und die Abrufe mit der Liste der wichtigen Seiten abgleichen, etwa mit der Sitemap oder einem eigenen Crawl. Der Log File Analyser von Screaming Frog erfüllt diese Kriterien. Einen Checker, der das Crawl-Budget einer Website als Zahl ausgibt, kann es nicht geben, weil Google den Wert nicht veröffentlicht.

Mythen zum Crawl-Budget

Fünf verbreitete Annahmen zum Crawl-Budget stimmen laut Googles Dokumentation nicht oder nur eingeschränkt.

Disallow, 404 und kurze Ketten sparen Budget, noindex kurzfristig nicht · zehn Maßnahmen im Vergleich, Stand 10/2026
MaßnahmeSpart Budget?Begründung laut Google
Disallow in der robots.txtfür URLs ohne Suchwert ja Nicht zugelassene URLs wirken sich nicht auf das Crawl-Budget aus. Nur für dauerhafte Ausschlüsse gedacht.
404 oder 410für entfernte Seiten ja Starkes Signal, die URL nicht erneut zu crawlen. 4xx-Antworten außer 429 verschwenden nichts.
Weiterleitungsketten kürzendirekt auf das Ziel ja Jede Station ist eine eigene Anfrage, lange Ketten wirken sich negativ auf das Crawling aus.
Soft 404 behebenFehlerseite mit Status 200 ja Seiten mit Soft 404 werden weiter gecrawlt und verschwenden Budget.
Canonical-Tagauf Duplikaten teilweise Das Crawling der Varianten kann mit der Zeit sinken, abgerufen werden sie weiterhin.
nofollow an internen Linksetwa an Filterlinks teilweise Wirkt nur, wenn kein anderer Link im Web ohne nofollow auf die URL zeigt.
noindexim Meta-Tag oder Header kurzfristig nein Google muss die Seite abrufen, um noindex zu lesen. Höchstens langfristig eine indirekte Entlastung.
crawl-delayRegel in der robots.txt nein Die Crawler von Google verarbeiten die Regel nicht.
Crawling-Frequenz begrenzenEinstellung in der Search Console entfernt Seit dem 08.01.2024 eingestellt. Der Googlebot passt die Frequenz selbst an die Serverantworten an.
URL-Parameter-ToolEinstellung in der Search Console entfernt Am 28.03.2022 abgekündigt und einen Monat später eingestellt. Google ordnet Parameter selbst ein.
Eigene Darstellung nach Google Crawling Infrastructure: Crawling-Budget optimieren (Stand 16.09.2026), Mythen und Fakten zum Crawling und Crawling von Facettensuche-URLs verwalten (Stand 06.03.2026), Google Search Central Blog (16.01.2017, 28.03.2022 und 24.11.2023), Search-Console-Hilfe: Bericht „Crawling-Statistik“ (abgerufen 05.10.2026)

Häufige Fragen zum Crawl-Budget

Ist das Crawl-Budget ein Rankingfaktor?

Nein, das Crawl-Budget ist kein Rankingfaktor. Laut Google ist Crawling zwar nötig, damit eine Seite in den Suchergebnissen erscheinen kann, spielt für das Ranking aber keine Rolle. Häufigeres Crawling führt deshalb nicht zwangsläufig zu besseren Positionen.

Wie hoch ist das Crawl-Budget einer Website?

Eine feste Höhe hat das Crawl-Budget nicht, und Google nennt es für keine Website als Zahl. Es ergibt sich je Hostname aus der Crawl-Rate, die der Server verträgt, und dem Crawl-Bedarf und ändert sich laufend. Wie viele Anfragen der Googlebot tatsächlich stellt, zeigt der Bericht „Crawling-Statistik“ der Google Search Console.

Was ist der Unterschied zwischen Crawl-Rate und Crawl-Budget?

Die Crawl-Rate begrenzt, wie viele parallele Verbindungen der Googlebot zu einem Server aufbaut und wie lange er sie nutzt, ohne den Server zu überlasten. Das Crawl-Budget berücksichtigt zusätzlich den Crawl-Bedarf und beschreibt damit, wie viele URLs Google auf einer Website crawlen kann und will.

Woran erkennt man ein zu niedriges Crawl-Budget?

Ein zu niedriges Crawl-Budget erkennt man daran, dass Google wichtige neue oder geänderte Seiten über längere Zeit nicht crawlt und die Search Console einen Großteil der URLs als gefunden, aber zurzeit nicht indexiert führt. Meldet das URL-Prüftool zusätzlich „Hostlast überschritten“, liegt der Engpass beim Server.

Weiterführende Ressourcen und Quellen

  1. Google Crawling Infrastructure (Stand 16.09.2026): Crawling-Budget optimieren
  2. Google Search Central (Stand 22.12.2025): Fehler beim Crawlen durch die Google Suche beheben
  3. Google Crawling Infrastructure (Stand 06.03.2026): Mythen und Fakten zum Crawling
  4. Google Crawling Infrastructure (Stand 06.03.2026): Crawling von Facettensuche-URLs verwalten
  5. Search-Console-Hilfe: Bericht „Crawling-Statistik“
  6. Google Search Central Blog (16.01.2017): Was das Crawling-Budget für den Googlebot bedeutet

Einsatz von künstlicher Intelligenz

Dieser Beitrag wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt und von unseren Fachexperten sorgfältig überprüft, um sicherzustellen, dass die Informationen korrekt, verständlich und nützlich sind.

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